eidgenössisch diplomierter….

…DECKRÜDE! yessss!

Bob nach der Formwertbeurteilung

Wir waren heute in Lyss (Tagwache 0445h gäääähn!) an der Ankörung von Bob. Und das war sehr amüsant, zumal Kumpel Dice samt Chefin Claudi auch mitkamen… gestartet wurde mit Bob (als Startnummer 1 – dankeschön) im Anhörungsring. Es ging um Wohnsituation, Gesundheit und Co. also nix Wahnsinniges, auch wenn hier bereits die erste Goldie-Dame wahnsinnig Probleme mit dem Ablesen des Identifikationschip durch eine fremde (!) Person bekundete.

Dann erste Runde… im leichten Laufschritt rund um ein abgehagtes Vierecklein, dann auf Befehl hinstellen (umpf, DAS war ganz schwierig, da armer Hund dauernd absitzen wollte…), dann hin- und hertraben, Zähne zeigen und schwupps die Bewertung. Ein „V“ wie VORZÜGLICH! boah, damit hatten wir ja nun gar nicht gerechnet, aber gerne genommen haben wir es trotzdem. Dice bekam ein SG, ein sehr gut und somit waren Claudi und ich erstmal happy, weil wesensmässig hatten wir rein gar nix zu befürchten.

Das frisch angekörte Duo Bob & Dice

Weiter ging’s im Wesenstest (der fleissige Leser erinnert sich dunkel… den hatten wir schon in Deutschland gemacht, aber der gilt in der CH nicht. Wesen in DE ist eben nicht Wesen in CH, aber egal, wir sind ja flexibel….) mit Hund im Spiel mit anderen Hunden, mit Spiel mit dem Hund mit und ohne Spielzeug (alles ganz nett, sagt Bob, aber WO fliegen dann endlich die Dummies zum Schuss????)

Endlich etwas Dampf ablassen!

… und dann ging es endlich (mindestens in Bob’s und Dice’s Augen) zur Sache, sprich zum Walk-Up mit Dummy und Schuss. Keine Frage, DAS war für unsere zwei Viecher kein Problem, auch wenn die Dummysuche auf einem frisch gemähten Fussballplatz nun wahrlich keine Anforderungen an die Hundenase stellte.

Auch hier… der eine sauste zwar zum Dummy, nahm aber nicht auf, der andere floh vorm Schuss quer über den Parkplatz zu anderen Personen und der Dritte war zu rein gar nix dazu zu bewegen, sich in Richtung des Dummies zu bewegen. Hm… der Retriever ist doch eigentlich ein Jagdhund… oder war das zumindest mal.

Egal, die Nasenarbeit kam dann in Form eines Spaziergangs entlang eines vielbegangenen und bepieselten Waldweges zum Zug. Entlang des Weges lagen vier mit Fasanenduft präparierte Dummies. Hm… sorry, Bob darf nicht vom Weg in den Wald hinein im Normalfall und es roch da ja sooooo gut nach Hundedamen, auf alle Fälle fand Bob kein einziges Dummy. Und war damit in guter Gesellschaft. Von 5 Hunden fand Dice zwei Dummies und der Flat ebenfalls.

Weiter ging es mit einer etwas eigenartigen Testanlage, die Bob einfach nur öde fand und sich entsprechend desinteressiert zeigte, was von der Richterin auch entsprechend vermerkt wurde (Zitat: „das ging ihm am auf Deutsch gesagt am Arsch vorbei!“). Menschen auf Velos, mit Kinderwagen, mit Stöcken, etwas Lärm, etwas Flatterbänder, eine Motorsäge… gäääähn!

Mittlerweile waren wir schon gut gekühlt und träumten von einem warmen Kaffee, doch es galt noch die Wasserarbeit zu zeigen. Bob sprang in den reissenden (aber wenig tiefen) Fluss, angelte sich das Holzstück, schüttelte sich und da capo. Also easy!

Müde waren die Hunde trotzdem. Und wir auch. Aber freuen tun wir uns auch! Das waren die News von der Hundefront! die wir heute Abend gebührend feiern werden, jawoll. So früh aufstehen, gehört belohnt!

Ein grosses Dankeschön geht an die Spontifotografenfrau Claudia Jegerlehner, die ich doch schon anfangs dieses Jahr ebenso sponti im Bähnli von Wengen auf die Kleine Scheidegg traf und bereits da das Gespräch zum Thema Hund äusserst angenehm fand, jawoll! Schöne Begegnungen und Gespräche beleben den Alltag!

Über Tina

Staatlich unzertifizierte, altmodische und pädagogisch wenig wertvolle Kinder- und Hundebändigerin mit Hang zum Chaos. Und Liebe zum Mann, zum Chaos und zur Nähmaschine.
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One Response to eidgenössisch diplomierter….

  1. Sabine sagt:

    Klasse! Ich freu mich für Euch!

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