Die erste „richtige“ Woche im 2018 war -wie befürchtet- chaotisch. Alles, ok wohl besser: VIELES, was vor Weihnachten ins neue Jahr verschoben wurde, musste endgültig angegangen werden. Buchhaltung endlich buchen, einen Pédicure- und einen Vorsorgetermin suchen und buchen, den Kühlschrank wieder füllen (merke guter Vorsatz: mehr Gemüse!), die Hunde wieder ans Training führen… kurzum ein buntgemischter Strauss an mehr oder weniger erfreulichen Aufgaben galt es anzupacken.

Garniert mit komischem Wetter, was dem einen oder anderem Kopfweh ohne Ende bereit hat und in Zermatt für eine rechte Ladung Schnee gesorgt hat. Von der Umwelt abgeschnitten wegen Schnee… zzz, die armen Touristen. Fahren extra ins Wallis für den Wintersport und dann gibt es Schnee und dann ist es auch wieder nicht recht.
Gegen das Kopfweh, also nicht das spezifische von dieser Woche sondern gegen mein Allgemeines war ich auch unterwegs. Ziemlich schockiert, was zeitgenössische Architektur hervorbringen kann. Aus der Beschreibung der Überbauung auf der Website: „Nicht nur ist die Architektur ist preisgekrönt, auch die Sicht auf den Zürichsee, die man von den meisten Objekten hat, ist herrlich und befreiend.“
Ok, mindestens die Sicht ist befreiend. Innen drin ist es also schon sehr hm…?
Enorm befreiend auch die akkurat ausgerichteten Betonhockerli im „Grünen“. Ganz ehrlich? im Leben nie! weder möchte ich hier arbeiten, geschweige denn wohnen. Seesicht hin oder her!

So habe ich mich wieder abgeregt und mich den leiblichen Genüssen hingegeben. Die neue „MIXX“ (jajaja, ich weiss, ich bin ein ewiger Thermomixprediger) hat viele neue Rezepte bereit. Ein überraschend gutes „Romanesco-Pürree mit Pesto) und ein infolge mangelnder Haftung als Granola umfunktioniertes Rezept für Knabberstengel haben wir ausgiebig getestet und degustiert. Also als Granola (einmal rühren auf Backblech und 15′ länger m Backofen inbegriffen) taugt der Kerne-Nuss-Früchtemix. Mmmhh!
Noch etwas ausprobiert. Eine weitere Version meines „Brot für faule Leute“. Mehl, Flüssigkeit, Hefe, Salz zusammen leeren, dreimal rühren, WARTEN (gut und gerne 20h), einmal kneten, ab in den Backofen und mmmmmhhh!

Ich kann bestätigen, dass auch diese Variante hier ausgesprochen gut schmeckt, eine traumhafte Kruste bildet und aufwandsmässig gegen Null tendiert. Wenn man von der zeitlichen Koordination „Brot ansetzen – Brot backen“ einmal absieht. Rezept von Globus. Ich kann aber bestätigen, dass das Brot auch mit normalem Salz, Biomehl von Coop und in einem SIGG-Topf anständig schmeckt.

