Mein ehemaliger Chef bei der Rega begann abenteuerliche Erzählungen jeweils mit dem Satz: „wenn ich DAS in meinem Club erzähle…“ und dann folgte immer eine Hammerstory! Heute erlebten wir zwei unglaubliche Geschichten, aber alles der Reihe nach.
Gegen zehn haben wir Simi Valley verlassen und sind stramm nach Norden gefahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit (etwa zwei Stunden) haben wir in der Middle of No-where ein gigantisches Outletcenter angetroffen. Barstow – Outletcenter & Staub. Eine halbe Stunde später und ein paar Timberlandschuhe später haben wir den Parkplatz verlassen.

Egal, kurze Zeit später haben wir Calisto – the ghost city – besucht, eine ehemalige Silberschürfstadt, die zeigt, dass das damalige Leben seeehr abenteuerlich und wenig „schön“ war.
Weil soviel Staub aber hungrig macht, haben wir kurze Zeit später ein typisch bescheidenes USA-Mahl zu uns genommen. Burger und French Fries und so. Und Apfelsaft in rauhen Mengen aus dem Comfiglas. Wie auch immer, nach der Mahlzeit haben wir uns auf weitere Entdeckungstournee gemacht und sind nach kurzer Zeit über Schweizer gestolpert. Soweit so gut… Dass wir die Schweizer allerdings bestens kannten, war doch eine grössere Überraschung. Familie Sch.aus N. Auf USA- Reise in den Salzh-Ferien, wir wir. Wie hatte AnnA doch prophezeit: Andres ist auch auf USA- Reise, den treffen wir bestimmt! Hm… Start in New Ork, dann Denver, dann viele Nationalpark und Abgabe des Wohnmobils in Los Angeles. Hätten wir das geplant, das hätten wir nie hingekriegt!

Von links: Oliver und Andres (geht mit AnnA in die Schule), Eric, AnnA
Weiter ging es dann durch die Wüste, schnurgerade Strassen über ewige Zeit, Berge, Hügel, Ebenen, kein Mensch, kein Baum… Und dann endlich, kurz vor 1900h sind wir in Furnacecreek gelandet. Eine Oase… Und dass hier nebst herrlichem Pool auch noch eine sensationelle Küche auf uns wartet… Wer hätte das gedacht!

Wir sind nach dem begucken der vielen Sterne rundum glücklich und fallen demnächst alle komatös ins Bett!