wieso wasserfeste Schuhe nix taugen

Es ist durchaus so, dass wir in gutes Schuhwerk unserer Kinder ziemlich viel Geld investieren. Nein, ich spreche (noch) nicht von High Heels und Fancy Shoes, nö, es geht um Wanderschuhe. Vibramsohle, anständiger Halt, passende Grösse und gerne auch wasserdicht.

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Eric hat es einmal mehr fertig gebracht, dass das Moorbad von oben in die Schuhe geflutet ist. Beim Sprung in die Wiese neben dem Weg versank der eine Schuh samt Fuss im tiefen Morast. Nein, DAFÜR kann der Schuh nix.
Nichtsdestotrotz haben wir einen sehr schönen Wandertag verbracht. Sind auf dem Höhenweg von der Grossen Scheidegg nach First gewackelt…
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…haben geschwitzt und die Aussicht bestaunt, oben exzellent gegessen und die Edelweiss bewundert…

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…und sind dann mit dem Bähnli zu Tale gefahren. AnnA und Dakota wollten den First-Flyer ausprobieren, haben artig fast eine Stunde in der Warteschlaufe verbracht und dann? war der First Flieger kaputt. So ein Seichaberauch!
Jetzt freuen wir uns auf einen entspannten Abend und Bratwürste vom Grill!

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Zum 1. August

Diese 1. August-Rede von Polo Hofer kann ich Euch nicht vorenthalten! Hat mich persönlich der Auftritt von Polo Hofer am Snowpenair eher enttäuscht, ist diese Rede hingegen wirklich Kult! Wenn ich da an diese lampige Rede über die Kurtaxenreform vor einigen Jahren in Grindelwald denke…. notabene nach der Begrüssung in Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Koreanisch etc… Viel Spass und geniesst den Tag!
Liebe Frauen und Mannen!
Liebe Bürgerinnen und Bürgeraussen!
Hallo Boys and Girls!
Es ist mir ein geistiges Fussbad und eine Ehre, euch an diesem 1. August, unserem Nationalfeiertag, einige meiner Gedanken zu diesem Land und seinen Bewohnern kundzutun. Mein Vater zum Beispiel war wahrlich ein Witzbold. Er wollte meine patriotische Bildung mit Humor fördern und behauptete mit ernster Miene, dass der Begriff «Schweiz» sprachgeschichtlich aus dem Keltisch-Angelsächsischen von «Schweiss» komme. Schwiiz heisst demnach eigentlich Schwitz und kommt von Schwitzen. Und schwitzen, liebe Schwitzer, tut man ja bekanntlich beim Arbeiten und nicht beim Faulenzen. Eine Zeitlang habe ich ihm das sogar geglaubt. Denn als die alten Habsburger anno 1315 am Morgarten unsere voralpinen Talschaften heimsuchten, um den störrischen Bauern Saures zu geben, kamen die armen Habsburger gehörig in unseren Schwitzkasten. Daher nennen sie uns seither Schwitzer und die Schweiz das Schwitzerland. Das heisst, dass das Unwort Swissness nichts anderes bedeutet als schweissnass.
Ja, liebe Schwitzer, wir haben das Glück, auf der einzigen Insel der Welt mit Land drum herum zu leben. Und obwohl das Drumherum Festland ist, sind die dort ganz schön am Schwimmen. Darum wollen auch viele zu uns in die Schweiz kommen, weil es uns hier gut geht. Und dass es uns auch in Zukunft nicht nur gut, sondern sogar blendend geht, dafür sorgen unter anderem unsere Sibe-Sieche in Bern. Nur einen einzigen Chef, wie alle anderen im Ausland, das wollen wir nicht. Wir teilen unser Bürdeli lieber auf viele Schultern auf und schreiten mit gutem Beispiel voran. Die politische Forderung könnte oder sollte oder müsste demnach nicht die Europäisierung der Schweiz, sondern die Verschweizerung des heutigen Europas sein. Jawohl!
Genauso demokratisch wie unsere Politik ist übrigens auch unsere Intelligenz. Die Intelligenz ist nämlich gerecht unter allen Einwohnern verteilt, denn alle glauben, genug davon zu haben. Wohlstand allerdings ist eher ungerecht verteilt. Nur gerade 50 % der Bewohner unseres Landes sind übergewichtig.
Kurze Rede, tiefer Sinn: Wir Schweizer sind halt ein bisschen anders. Obwohl die Sommer kurz sind, schwitzen wir uns ein bisschen mehr ab als andere. Wir arbeiten im Team und sind doch lieber nur für uns. Wir sind das Land des Perfektionismus und doch nicht perfekt. Darauf sollten wir anstossen: Lasset uns die Feste feiern, bevor wir fallen! Beisset in den Emmentaler und nicht ins Gras, schlucket den Wein und nicht eure Sorgen hinunter. Auf dass die Schweiz so bleibt, wie sie schon immer sein wollte.
En Guete, proscht und juhui!

Die Kunst der kleinen Schritte

Bewahre mich vor dem naiven Glaubens, es müsste im Leben alles glatt gehen.

Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt. Schicke mir im rechten Augenblick jemanden, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen.

Du weiss, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass wich diesem schönsten, schwierigesten, riskantesten und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin.

Verleiche mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder ohne Worte, an der richtigen Stelle abzugeben. Mache aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die „unten“ sind.

Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Antoine des Saint-Exupéry

Dieser Text ist mir heute „zufälligerweise“ über den Weg gelaufen. Bei der Besichtigung der Kirche in Grindelwald. Ich glaube, der Zufall war richtig…

Es war ein wunderschöner Tag… Zitat Susanne: „like walking in a postcard!“ und es war heiss. Wir haben AnnA und Dakota im „Rock Climbing“ abgeliefert (siehe AnnA’s Blog) und sind vom Hotel Wetterhorn nach Grindelwald gedackelt. Das war nicht lang, aber schön. Und heiss.

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Die Hunde haben mächtig gehechelt und sprangen in jede Pfütze. Kurz nach der Rückkehr haben wir dann -schweren Herzens- den Kieran wieder zurück gegeben. Er hat perfekt in unseren Haushalt gepasst! und mittlerweile haben wir ja gelernt, unser Essen zu verteidigen… der nächste Schoggikuchen wird nicht mehr weggefressen, bestimmt!

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früh aufstehen lohnt sich!

Wir haben heute früh das Auto gesattelt und sind in die Berge gereist. In Grindelwald sind wir auf die amerikanischen Familienmitglieder gestossen und haben den Weg vom Männlichen zur Kleinen Scheidegg unter die Füsse genommen. In unterschiedlichen Formationen haben wir Deutsch-Englisch geplaudert, die Welt verbessert und das Hauptziel haben wir erreicht: auch die nächste Generation hat Kontakte geknüpft….

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Der Grösse nach: Megan, Dakota and Brooklyn auf dem Männlichen.

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Das Wetter, na ja, leidlich! wir sind ja nur beschränkt verwöhnt diesen Sommer. Versöhnt mit allen und (beinahe) allem, haben wir dann auf der wunderschönen Terrasse des Chalet Tournelle in Grindelwald den Abend genossen.

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Und uns geistig-seelisch auf den 1. August eingestimmt….

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Und was diese Woche noch bringt, dann sehen wir dann noch…

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Family Meeting

Zum Abschluss des Familienbesuches (habe ich schon erwähnt, WIEVIEL Futter soviel Leute brauchen? unglaublich, was da alles weggefressen wird innert kürzester Zeit, der Geschirrspüler schiebt Überstunden und trotzdem war es wunderschön!), haben wir alle gemeinsam ein Familientreffen auf dem Uetliberg besucht. Die kamen aus Amerika (Portland), Barlassina (Italien), aus Bülach, Basel, Chile (Osorno), Frauenfeld, aus Triesenberg und Unter, Wetzikon, Winterthur und aus Zürich und dem Zollikerberg. Die Blondine ganz rechts ist „zugemietet“… Alison kam mit uns mit. Ebenso natürlich Bob und Besuchshund Kieran. Der Meyer-Clan ist offen!

die versammelten Meyer-Rusca-Abkömmlinge

Dass sich über die verschiedenen Generationen doch einige Spezialitäten erhalten haben, zeigen die Fotos der vier blonden Boys. Es hätte da noch ein älteres Exemplar dazu gegeben, der sich nahtlos eingefügt hätte….

Blonde Boys am Zmittag

 

Kurze Zeit nachher ging die Post ab…. yes!

Es war ein wunderschöner Nachmittag und die Lokalität kann nur empfohlen werden. Guter Service, gutes Essen, umkomplizierte Organisation! vielleicht müssten die ewigen Motzer gegen Giuseppe Fry mal selbst vorbei gehen. Immerhin LEBT der Uetliberg und es gibt nicht nur vertrocknete Nussgipfel von vorgestern und einen lumpigen Kafi da oben!

 

 

 

 

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Wonderful family

Wir verbringen einen heissen Tag im Schwümbi und veschliessen den Tag mit der ganzen amerikanischen Familie bei den allerbesten Pommes Frites der Welt! Güggeli auch ganz fein übrigens!

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Von links: Eric, Koni, David, Sonja, Richard, Susanne, Tina, Megan, Brooklyn! Danke der Fitografin Dakota – AnnA war gerade etwas hungrig und seeeehr möff!

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Happy dog(s)!

Wir haben Besuch aus USA und das nicht zu knapp. Somit wuselt nebst Besuchshund Kieran auch noch eine ganze Horde Kinder durch unser Haus, auch 3 Erwachsene ergänzen uns und so ist es immer leicht chaotisch im Moment. Ich bin primär zuständig für den Futternachschub (wusste gar nicht, welche Unmengen an Früchten und Gemüse man verspeisen kann! von den Savogninger Bratwürsten ganz zu schweigen) und den Taxidienst zuständig im Moment.

Und weil es doch jetzt auch endlich „richtig“ Sommer wurde, haben wir die Gunst des Nachmittags genutzt und sind ins Schwümbi gefahren. Ins allerschönste der Welt natürlich… Schön war es da. Leute, aber nicht zu viele, toll! und zwei Stunden habe ich das hier auch ausgehalten. Im Bild von links: Alison, AnnA, Eric mit Testosteronschub!

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Heute Morgen dann habe ich die Gunst des Jetlags und der müden Kinder genutzt und habe mit Bob und Kieran einen langen, arbeitssamen Spaziergang gemacht. Wir haben apportiert und Dummies gesucht….

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Schön war’s und kühl auch noch. Gegen 0900h wurde es dann warm. Und noch wärmer und so sind wir noch zum Wasser gegangen und da geschah ein Wunder…

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Es war offenbar genug warm und Bob ist das erst Mal in seinem Leben freiwillig hinter einem Dummy her GESCHWOMMEN! Jupijeeeh! das hat mich sehr gefreut. Er ist eben ein Langsamstarter, aber er startet.

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Irgendwann ist wieder Schule!

Damit wir auf den Schulbeginn auch wieder fit sind,  (und die vielen Papiere nicht laufend aussehen, wie von der Kuh vorgekaut) habe ich heute die längst versprochenen Dokumentenmappen vollendet…

Dokumentenmappe AnnA
Dokumentenmappe AnnA

Rückseite aus einer alten Jeans von mir (samt Nähten übrigens). Idee aus den Tiefen des Internets, Stoffe (Küchengeräte) von Merci Andelfingen, pink-violetter Grafikstoff von Stoffart Feuerthalen (Reste von der Joey von gestern…) Bänder aus dem hiesigen Fundus.

Stifterolle II, stark verbesserte Version

Und sogar Eric’s neue Stifterolle ist fast fertig geworden. Jetzt hoffen wir mal, dass hier keine Stifte mehr aus dem ausgeleierten Gummiband rutschen und wir Ende Saison noch immer alle Farbstifte haben. Und vielleicht muss Frau Meier nicht immer über den ungespitzten Bleistift schimpfen….

Stoffe: www.stoffart.ch, Schnitt Eigenkreation zusammengeschustert.

Am Abend dann haben wir den Sommer 2012 gefeiert, einen Schweinshals auf den Grill geworfen, spontan die Tischrunde mit Grossmami, Grosspapi, Sonja und Götti Strubi erweitert und es sehr genossen. Samt Himbeeri-Dessert. Schön war’s!

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Joey im Doppelpack

Eine Sommerbluse im Doppelpack gemixt und gemacht für AnnA und Alison (wer welche kriegt ist noch nicht abschliessend ausdiskutiert) nach dem Schnittmuster Joey (wie auch Eric’s Gitarrenhemd) von Farbenmix. Jetzt gefällt mir auch der Kragen! so ein kinderfreies Wochenende (danke Sonja & Richie!) hat was, man kommt ENORM vorwärts.

Schnitt: Joey von www.farbenmix.de, Stoffe von www.stoffart.ch, Bänder aus dem Fundus des Hauses

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