Nach dem Regen….

…scheint üblicherweise irgendwann wieder die Sonne! das Motto unseres Augustanfanges.

Sachen gibt es….

Nach der doch eher speziellen 1. Augustfeier habe ich am nächsten Morgen noch einmal gestaunt… Ich meine bitte, Jungfrau-Air. Ok, das kommt dem goldenen Geldscheisser doch schon ziemlich nahe.

Mein Ziel der Eigertrail. Etwas überfüllt, vor allem am Anfang, etwas gar gut besucht, aber bitte, die Aussicht war genial. Eine schöne Wanderung, die aber Konzentration erfordert. Sonst purzelt man schneller ins Tal, als einem lieb ist. Aber selbst mein Flachlandkind Jodie hat das „goldene Edelweiss“ erarbeitet und gilt ab sofort als „hochgebirgstauglich“.

Eigertrail – mit Aussicht ins Tal

Wieder im Tal unten war es sauheiss. Grausam heiss. Und es erwarteten uns zwei müde, aber sehr glückliche Kinder. Sean und Eric. Haben die Hochgebirgstour mit Übernachtung in der SAC-Hütte bravourös gemeistert. Es gibt einfach nix zu motzen.

Überstanden

Aber was haben die dann eigentlich gemacht? wo sind sie hinauf geklettert, dass sie so glücklich auf dem Bänkli in die Ferne gucken können?

am Ziel!

Eric hat seinen grossen Wunsch realisiert und ist mit Bergführer Beat und Sean zur Glecksteinhütte aufgestiegen. (www.gleckstein.ch) Es war heiss. Sauheiss, auch da oben. Da war aber noch nicht genug und die beiden haben im Eis gelernt mit Steigeisen zu laufen, mit dem Eispickel Stufen zu schlagen, sich anzuseilen, sich gegenseitig zu sichern…

steil
alleine das Farbspiel

Und am Abend dann in der Hütte. Oder besser gesagt VOR der Hütte…

scheuer Besuch

Ich meine einen Steinbock sehen, noch dazu aus nächster Nähe, ist schon was. Kommt dann aber ein ganzes Rudel zum Salz lecken…

alle Alterskategorien

Und dann folgt noch „der schönste Sonnenuntergang meines Lebens“, Zitat Eric.

hat was

Die zwei haben sehr viel gelernt und waren voll motiviert bei der Sache! Beat täte sie sofort wieder auf einen Gipfel mitnehmen, trotz ihres jugendlichen Alter. Jederzeit. Wenn das mal kein Kompliment ist. Und was lernt man auf einer Bergtour so fürs Leben?

  • Aufgeben ist eine Option.
  • Es gibt immer einen Weg.
  • Auch ein Rückschritt, kann ein Fortschritt sein.
  • Manchmal braucht es einen Marschhalt, eine Lagebeurteilung, damit man heil am richtigen Ziel ankommt.
  • Wenn man am Ende der Kräfte ankommt, geht es noch lange weiter.
  • Und last, but not least: Wasser aus Bächen UNTER einer Weide trinkt man NIE. GAR NIE.

Diese Erkenntnis hätte den beiden eine extrem unruhige Nacht und einen Tag auf dem Sofa hängend erspart. Meine Güte! und mir die eine oder andere Extrawäsche…

Mittlerweile sind alle wieder vollfit und unsere Meute ist noch dazu erweitert. Gotti Kathrin samt Familie ist für zwei Tage hier.

Schuhe ohne Ende

Ich meine so eine Garderobe macht doch was her! Wanderschuhe, Trekkingschuhe, Halbschuhe, Turnschuhe….

Von den vertilgten Mengen an Spaghetti und Sugo wollen wir gar nicht reden. Aber es macht Spass und wir haben am eigenen Leib erfahren…

nach em Rägä!

Samstagabend, etwa 1700h aus der Grindellounge.

…schiint d’Sunne!

Sonntagabend, etwa 1930h ab der Terrasse.

Fazit: Bergsteigen bildet fürs Leben!

Über Tina

Staatlich unzertifizierte, altmodische und pädagogisch wenig wertvolle Kinder- und Hundebändigerin mit Hang zum Chaos. Und Liebe zum Mann, zum Chaos und zur Nähmaschine.
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