Manchmal reichen auch Worte anderer

Wie schon gesagt, die Woche hat es in sich. Irgendwie macht sich Vorfreude und Vornervosität auf Auffahrtslager, Pfingstlager, Klassenlager und Sommerferien breit und alle sind etwas hibbelig. Wir haben uns mit AnnA’s Oberstufe befasst (sie war schnuppern und fand den Mathelehrer GENIAL!), wir haben ge-thermomixt (mit Colette und Belinda) und viel und gut gegessen, wir haben bei unserem Lieblingsitaliener im San Remo Giovanni’s neuen Sohn Aresio gefeiert, die Kinder waren am Sporttag in Bern und Eric hat im Adlergarten musiziert. Genau und AnnA hat am Mittwochnachmittag zur Vorbereitung auf den Sporttag den Fussball überstolpert und ist auch noch in den Bruder geknallt und hat -hm… keine Ahnung, so genau will ich das gar nicht wissen- vermutlich eine ganze Reihe Bänder gezerrt, verstaucht und wohl mindestens die eine Zehe gebrochen. Eine farbenfrohe Geschichte ist daraus geworden, aber das Kind hinkt mittlerweile wieder ohne Stöcke munter von dannen!

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Den Sonntagmorgen habe ich mir mausbeinallein unter den Nagel gerissen und bin mit meinen Vierbeinern gut zwei Stunden durch die Natur gewackelt. Schön war’s! und erholsam noch dazu, jawoll. Frisch Erdbeeren inbegriffen.

Bei soviel Action bleibt noch ein scheues Gedicht übrig, das ich im Nachgang zu einem mindestens so schönen Gespräch von einer ehemaligen Arbeitskollegin Ursi erhalten habe…

unser ganzes sein
ist nichts
als Annäherung
an das leben
an die Wirklichkeit
an das erkennen
an die liebe

annäherung
behutsam tastend
an das
was sich nicht
sagen lässt
an das
was sich nicht
berechnen lässt
an das was wirklich zählt

mein ganzes sein
nichts mehr
und nichts weniger
als
näher
mein Gott
zu dir

aus „und dazwischen ein schweigen“ von Pfrn. Ruth Näf Bernhard – zu unserer grossen Freude seit kurzem gewählt an unserer Stadtkirche.

Über Tina

Staatlich unzertifizierte, altmodische und pädagogisch wenig wertvolle Kinder- und Hundebändigerin mit Hang zum Chaos. Und Liebe zum Mann, zum Chaos und zur Nähmaschine.
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