Diese Woche ist BB King verstorben. Ein grosser Blues-Musiker, der wohl in unserer Familie seit Beginn an eine grosse Rolle spielt(e). Ich erinnere mich dunkel an mein erstes Konzert von ihm im Albisgüetli – mein -damals noch Freund- betonte, dass das wohl das letzte Konzert mit ihm sein werde, er sei ja schliesslich schon im vorgerückten Alter. Es war ein tolles Konzert an einem nasskalten Abend.

Jahre später dann (genauer im 2006) im „Live at Sunset“ noch hinter dem Hauptbahnhof Zürich und nochmals 6 Jahre später, im Sommer 2012 ein allerletztes Mal am „Live at Sunset“ bereits hinter dem Dolder im Wald. You are my sunshine!
Während dieser Zeit haben wir nicht nur vom Status „befreundet“ auf „verheiratet“ gewechselt, aus TiKoWi wurde TiKoAnEri noch immer in Wi und so haben wir auch als Familie zur grossen Freude unseres „hauseigenen Gitarristen“ dieses Konzert besucht. Es sollte das letzte auf Schweizer Boden gewesen sein. Ein wehmütiges Konzert mit einem grossen Musiker, der auf der Bühne sass und die Gitarre spielte. Und später dann von der Bühne geführt und gestützt werden musste.
Es ist der Lauf der Zeit – wir freuen uns, dass die Kinderlein grösser und selbständiger werden, dass wir ein ganzes, langes Auffahrtswochenende „sturmfreie“ Bude haben (und den frierenden, durchnässten Pfadfindern nur notfallmässig eine Portion Wolldecken, Faserpelze und Skiunterwäsche bringen mussten) und wir immerhin ansatzweise sehen, dass unsere Erziehung greift. Man beachte dazu das Bild vom Antreten ins Aula der Pfadfinder…

Alle Velos in Reih und Glied – notabene, ohne dass irgendjemand etwas gesagt hätte! Jupijeehhh! Auf der anderen Seite, sehen wir, wie mühsam sich das Großmami nach ihrer Operation wieder auf die Beine büschelt und die Kräfte halt einfach abnehmen und das Leben immer schwieriger wird. Auch für den Großpapi, dem ob all den Turbulenzen die Tage manchmal durcheinander geraten!
DAS, ist das Leben…. jung und alt, Licht und Schatten. Yin und Yang… in diesem Sinne ein herzliches Dankeschön all jenen, die uns auf unserem Weg unterstützen und begleiten, die uns mit inspirierenden Brunch-Gesprächen zu neuen kreativen Höhenflügen inspirieren und es möglich machen, dass wir soviel Schönes erleben und leben dürfen. Das Gitarren-Zündholzschächteli, das ich oben gezeigt habe, ist ein tolles Beispiel dafür, dass „Freunde“ eben nicht unbedingt neben einem stehen müssen, sondern einfach „da“ sind und in Gedanken verbunden, im richtigen Moment das richtige Tun. Oder lassen!