…die Sommerferien 2016! Wir sind gut erholt und rundum zufrieden zurück aus den Sommerferien. Schön war’s. Turbulent dazu! manchmal auch anstrengend, auf alle Fälle komplett anders als „Alltag“ und das ist ja die Hauptsache!
Es begann -wie so oft in dieser Kombination- mit einem währschaften Apéro….


…ging weiter mit einer leicht-locker-flockigen Ein-Wanderung, die erst einmal für grosses Erstaunen an der Talstation sorgte…

Aber kein Problem, Jodie (nicht im Bild, da auf meinem Schoss), Sonja mit Bob und Elio mit Richi auf dem Bähnli, alles kein Problem, bloss die Entgegenkommenden fielen vor Erstaunen fast vom Sessel!

Nach dieser Ein-Wanderung waren wir fit, Koni aus dem Unterland zurück, das Wetter allerdings deutlich weniger fit. Es war sogar noch weniger fit, wie prognostiziert…
So begannen wir unsere geplante Wanderung mit Kaffee und Nussgipfel in Bivio und starteten dann trotzdem in Richtung Pass da Sett….


Frostig war es auf dem Pass da Sett und, so sagte man uns, der Weg nach Casaccia ins Bergell sei abgerutscht, es gäbe eine Umleitung und man müsse klettern. Hm… jetzt war guter Rat teuer.
Wir entschieden kurzum, den Weg des geringsten (hä????) Widerstandes zu nehmen und kraxelten auf den Passo Lunghin. Will heissen 300 zusätzliche (sausteile!!!) Höhenmeter dazu, oben ein eisig kalter Wind…

Und Eric’s vom Pfadilager noch angedätschtes Knie endgültig nicht mehr in der Komfortzone. Trotz fachmännischem Tape! Sonjas Kniestütze sei Dank!

So dauerte der Abstieg nach Maloja, der übrigens lang, steil und rollig war lang. Ziemlich lang.

Aber wir haben es alle geschafft, wir waren auch geschafft und sind glücklich miteinander im Postauto in Silvaplana eingetrudelt. Ich meine der Ausblick über die Seen des Oberengadins ist einfach toll!

Wenn wundert’s, dass alle Zwei- und Vierbeiner nach dem Nachtessen zügig und ohne weiteren Kommentar auf die Kissen plumpsten? Fast 30’000 Schritte, gut 1900 Höhenmeter und über 5h unterwegs. Plumpsausamen!
Das war der sportliche Höhepunkt der Sommerferien. Es gab aber auch noch kulinarische Höhepunkte…



…und zu guter Letzt haben wir uns auch noch weitergebildet und den Gotthard-Basistunnel besucht.

Eine äusserst beeindruckende Geschichte, tief im Berginneren! Verkürzt die Reisezeit zwischen Zürich und Milano um eine Stunde und ist ein Meisterwerk der Schweizer Präzision. Wir dürfen stolz auf unsere Ingenieurskunst sein, jawoll!

Daneben gab es aber auch Zeit zum lesen, zum sünnelä und nichts tun, Ferien eben.

Der letzte Morgen zeigt es deutlich: es wird Herbst. Die Farben haben geändert, die Temperaturen auch. Langsam, aber sicher steuern wir in Richtung Herbst. So sind wir glücklich, erholt, dankbar und inspiriert daheim eingetrudelt. Morgen starten wir ins Leben „B“! Wir wünschen Euch allen einen guten Start zurück im Alltag!