Wir haben endlich mal wieder Zeit gefunden, uns ein ganzes Wochenende mit einem Teil der Ehemaligen der Tourismusfachschule Siders zu treffen. Samt Anhang und Co. Was vor genau 20 Jahren als „SuHaPaToMaDoHo“ (oder ausgedeutscht Susanne und Hans, Padi und Toni, Matterhorndoppelhochzeit) begann, führte uns zurück an den Untersee, genau ins Schiff nach Mammern.
Und weil der Mensch ja nicht nur vom Essen und Trinken lebt, haben wir uns vorerst kulturell weiter gebildet. Also erst mal habe ich die Gemüter der übrigen Familienmitglieder besänftigt, weil sie noch etwas auf die anderen warten mussten. Mit einem Glacé….


In der Kartause Ittingen haben wir nicht nur da Ittinger Klosterbräu (äxgüsi, eben nicht nur das Trinken…) genossen, sondern uns erst einmal im Labyrinth zentriert.

So erfolgreich, dass AnnA grad abgehoben hat!

Na ja, kurzfristig wenigstens. Das Labyrinth war aber auf jeden Fall faszinierend. Danach haben wir uns mit den anderen getroffen und uns ins Kunstmuseum der Kartause Ittingen begeben, auf der Suche nach Bildern von Adolf Dietrich. Und zuerst haben wir uns mit der Frage „Und was ist Kunst? ist DAS Kunst?“auseinander gesetzt.

Florian und Eric sind sich da nicht so sicher.

Und hier, stranden auch wir. Immerhin ist das ein Bild von keinem Bild. Ist das jetzt ein Bild? Und dochdoch, es hingen ganz hinten etwas versteckt doch noch ein paar Portraits von Dietrich. Meine heissgeliebten See-Bilder habe ich allerdings vergeblich gesucht. Egal – dafür war die Ausbeute im Museumsladen gross.
Weiter ging es über den Seerücken nach Berlingen ins Adolf-Dietrich-Haus. Und da haben wir es sogar geschafft, ein Gruppenbild zu machen. Aber erst einmal büscheln sich die Herren.

Dann drapieren wir die Damen und Kinder drum rum.


Ich würde mal sagen, für das prognostizierte Wetter hatten wir ein Affenschwein! Hier zieht gerade das nächste Gewitter auf. Wir blieben trocken – auch im berühmten und oft gemalten Garten von Adolf Dietrich gegenüber seinem Wohn- und Geburtshaus, wo er übrigens an diesem Tag exakt vor 59 Jahren auch gestorben ist. Seine Malstube ist noch immer unberührt…



Danach waren wir soweit gebildet und die Mägen knurrten immer unverschämter, so dass wir uns im Schiff in Mammern hemmungslos der Kulinarik hingegeben haben. Fisch, Güggeli und Pommes Frites und ein Himbeersorbet… Mmmmhhhh! und dann ausgiebig einen Verdauungsschlaf abgehalten haben. Mit Abendhundespaziergang und Gespräch am See. Im Dunkeln, ohne Bild.
Das Sonntagswetter war misslich. Aus der angedachten Schiff-Fahrt wurde nichts, wir haben uns in Stein am Rhein verlustiert. Eric wollte einfach „äs bitzeli“ am Rhein sitzen. Erstaunlicherweise ist weder Florian (ganz links) noch Lara oder Sabine, auch nicht Eric und auch nicht Jasmin oder Tim reingefallen. Die Kinder werden wirklich grösser!

Das Wochenende abgeschlossen haben wir auf der Flucht vor dem nächsten Regenguss in einem extrem schnuckeligen Lokal mit wunderschön-kreativ-kitschigen Leuchtern.

Irgend so ein Ding wird hoffentlich bald in unserem WC hängen. Einfach cool!
Wir beschliessen ein spannendes, inspirierendes, lustiges und ausserordentlich schönes Wochenende mit „alten“ (also ähm….) Freunden. Schön war’s und wir warte nicht mehr 20 Jahre, bis wir das nächste Mal nach Mammern fahren!